Sonntag, 28. Januar 2007

Die Aufschneider

Sonntag abend, 20:30, Grünstadt - Sneak Preview. Es war wieder einmal so weit. Heute kam "deutscher Indiiiiiie!"

Der Film handelte von 2 konkurrierenden Kliniken, deswegen wohl auch der schni-schna-schnappige Titel. High-Tec-Klinik St. Georg hat gute Chancen im Kampf gegen die schnuffige Eichwald-Klinik, und in 10 Tagen ist es schon so weit. Eine Prüfungskommission kommt zum letzten Check beider Kliniken um dann zu entscheiden, welche Klinik in Zukunft noch von den gebeutelten öffentlichen Kassen getragen wird.

Sodann macht sich der Eichwald-Klinik-Leiter auf und engagiert einen, der sich "mit sowas" auskennt - heraus kommt eine rheinische Stimmungsmaschine à la Calmund, der die Eichwald-Klinik in einen Wellnesstempel verwandeln will. Auf der anderen Seite versucht man es mit Gefälligkeiten für die Kommission in Form einer neuen Leber für den nicht mehr allzu trinkfesten Oberprüfer. Und vor allem diese Leber dominiert weite Teile der Story...

Ich habe ehrlich noch nie sooo viele Leber-Witze gehört! Und massig Andeutungen auf schwule Ärzte gabs auch. Und dumme Krankenschwestern. Und Tussi-Ärztinnen, die dank Techtelmechtel mit dem Chef aufsteigen wollen. Also viele Zutaten auf - naja genaugenommen - niederem Niveau. Aber mal ganz im Ernst - zum Lachen hat es wirklich gereicht und das haben wir recht oft. Weite Teile der Story sind zwar vorhersehbar, aber WIE die Szenen dann gespielt wurden, das hat man immer nicht erwartet. Die Schauspieler machen den Film zu etwas gutem! Man war ja schon erfreut, als geneigte Stromberg-Guckerin, den Christoph-Maria Herbst als Klinikchef zu sehen, aber auch Cosma Shiva Hagen hatte eine süße Rolle und die anderen Schauspieler waren auch sehr passend besetzt.

Der Kino-Mann sagte, der Film wäre zuerst nur fürs Fernsehen bestimmt gewesen. Doch es ist gut, dass der Verleih sich für eine Kino-Veröffentlichung entschieden hat.

Also alles super in dem Film, aber ein Riesen-Manko gibt es: Mikrofone!!! Ich weiß nicht, was schwarze Balken kosten, aber 10 cm oben und unten hätten dem Film manchen unerwünschten Lacher erspart.

Fazit: 4 von 5 Punkten



Zusätzlich gabs am Film-Sonntag noch die "Jeepers Creepers"-DVD zusammen mit Flo. Nennenswert bei diesem Film, der wie ein gewöhnlicher Road-Movie anfängt, sind die trockenen Kommentare der Hauptcharaktere, die auf die Schwächen anderer Horrorfilme anspielen und ER - der Finst der Fürsternis! Für nen Horrorfilm war das ganze gar nicht mal so schlecht, für einen chilligen Sonntagnachmittag war er gut. 3 von 5 Punkten.

Video zum Film mit Ausschnitten

Mittwoch, 24. Januar 2007

Papas Ossi-Anekdoten: Kiosk

"Bier und ne Bockwurscht - 1,35 M. Kann ich noch jenau sagen! Und an dem Kiosk kam ich nie vorbei, da is mein Fahrrad immer automatisch abjebogen!"

(Muss für die Nachwelt erhalten werden...)

Dienstag, 23. Januar 2007

The Fountain

Ein Film, den ich am Samstag im Kino sah, und bei dem es mich doch fürchtet eine Review zu verfassen...
Es ist halt so unheimlich kompliziert oder anders gefragt: Übersteigt der Film meinen Horizont? Bin ich zu unkreativ um ihn zu verstehen? Geht es überhaupt um verstehen? hach...

Also ich versuche es mal mit einer inhaltlichen Schilderung:
Der Film spielt laut Trailer in 3 verschiedenen Zeiten, nämlich 1500, 2000 und 2500. Der Hauptteil der Geschichte spielt (aus meiner beschränkten Sicht heraus) im Jahr 2000. Dort geht es um ein junges Paar, Izzy und Tommy. Er ist Forscher und sucht ein Mittel gegen Krebs oder so eine ähnliche Krankheit, an der zufällig auch seine Freundin Izzy leidet. Also spinnt sich ein guter Teil der Geschichte um die Tragik des kommenden Todes von Izzy. Sie lebt ein wenig in den Tag hinein und schreibt ein Buch, wohl auch teils zur Bewältigung des psychischen Drucks und um sich abzulenken.
Ihr Buch macht den zweiten Teil der Geschichte aus, der in Spanien um 1500 spielt. Die spanische Königin(=Izzy) verliert mehr und mehr Einfluss und die Inquisitoren überziehen das Land mit Blut. Ihre letzte Hoffnung ist der Baum des Lebens (siehe Bibel ... ICH und Bibel!!!), den man in Südamerika im alten Reich der Mayas gefunden hat. So schickt sie also ihren besten Conquistador(=Tommy) um den Baum zu finden und ... und ... und .. ja ich habs nicht ganz gerafft, was das alles sollte mit dem Baum des Lebens, dessen Saft unsterblich macht usw. Jedenfalls wäre dann alles wieder gut in Spanien, wenn er den Baum findet.
Izzy schafft es nicht ganz das Buch zu vollenden und so soll Tommy die Geschichte fertig schreiben,doch er braucht anscheinend eine halbe Ewigkeit dafür, denn man sieht Tommy noch im dritten Teil der Geschichte, die im Jahr 2500 spielen soll. Man stelle sich vor:
Eine große Seifenblase, der Baum des Lebens darin, Tommy darin. Alles zusammen schwebt durch das Weltall auf einen Sternennebel zu, der bei den Mayas schon der Ort des Himmels war.

Na? Alles klar? Also Liebe und Unsterblichkeit ist wohl so das Hauptthema - klar, dass es mich überfordert.

Die "Geschichte" an sich ist also relativ schwer greifbar, noch irrwitziger wurde der Film dadurch, dass natürlich alles schön durcheinander war und nicht so chronologisch wie in meiner Schilderung. Aber ich glaube in diesem Film geht es nicht nur um die Story, der Film lebt durch die Inszenierung und die Schauspieler. An anderen Stellen wurde der Film mit Kubricks 2001 verglichen, was ich auch als relativ zutreffend einschätze (auch bei Kubrick kam ich mir überfordert vor ;). Es ist alles ein bischen wirr und der freien Interpretation überlassen ABER ein wahnsinnig tolles optisches Highlight, das macht den Film auch so mitreißend. Es sieht alles aus wie im Traum oder einfach nur traumhaft gut und klar und phantastisch verträumt gleichzeitig.

Ich habe mit Flo am Telefon schon diskutiert, wieviele Punkte der Film bekommt und ich schwanke immernoch, aber letzten Endes kann ich wohl ein "4,5 von 5 Punkte" stehen lassen. Einfach toll, wenn man mal einen etwas anderen Film sehen will.

Trailer:
/>/>

Sonntag, 21. Januar 2007

Kyrill

Ich wollte eigentlich auch nur EINMAL diesen Namen schreiben, bevor dieses Unwetter wieder vergessen wird. In meiner schönen Heimatstadt wird man wohl noch länger an den Sturm denken, deswegen wollt ich hier kurz einen TV-Beitrag hinterlassen, der die Schäden in Wittenberg deutlich macht.

Zum Glück gibt es Youtube

Der arme Herr Roloff, der seinem Dach hinterhertrauert, bei dem waren wir immer einen trinken! Mann mann mann, Gott sei Dank ist niemandem etwas passiert....

Freitag, 19. Januar 2007

Sophia

Sophia im Substage in Karlsruhe und ich war mit Alex dort.
Mittlerweile ist DER Abend schon 2 Tage her und ich bin immer noch am träumen... Es war einfach soooo super.

Es gab keine Vor-Band und das war auch gut so, schließlich hat die Band selbst schon ca. 2 Stunden gespielt. Angefangen mit "I left you" und 2 weiteren ruhigen Liedern zur Einstimmung und zum warm werden breitete sich eine wohlige Atmosphäre aus. Im Substage war auch nicht so sonderlich viel los, ich schätze mal ca. 200 Leute waren so da. Ich versprach Alex dann auch, dass es schnellere Lieder geben müsste... Kommentar: "Ah sie wechseln Akustikgitarre gegen E-Gitarre, jetzt vielleicht?!" und dann kam es auch langsam...

Da hier ja aber eh kaum einer Sophia kennt, brauch ich nicht viel über die einzelnen Lieder sagen... Ich bin ja auch schon wieder am Vergessen... Aber die musikalische Präsenz war schon toll. Mister Robin P.-S. stand da so lässig mit der Gitarre in mitten seiner Begleiter und wenn es Text gab, wandte er sich zum Mikro um mit geschlossenen Augen seine fragile Stimme zu mehr zu machen als man am Anfang erwartet hätte. Und wenn es keinen Text gab? Nun ja, dann drehte er sich um und spielte mit seinen Jungs... Also der größte Publikumskommunikator war er während der Show nun nicht. Aber wir sind ja auch nicht bei den Backstreet Boys! Die Musik zählt und die war spitze. Einmal ließ er sich zur Zugabe bitten, die dann aber wenigstens auch gleich 4 weitere Songs umfasste... Beim vorletzten Song, den ich so nicht weiter kannte, musste ich echt heulen. So richtig mit Tränen und Schnief! Und am Ende kam "Desert Song No.2", der am Ende so RICHTIG gerockt hat. Hehe, gute Einstimmung für Frankfurt denk ich :P

Letzten Endes war ich völlig fasziniert von der Musik und der Stimmung, die Sophia während des Konzerts verbreitet haben. Alex und ich setzten uns dann mit einem letzten Bierchen hin und sinnierten gerade vor uns hin, als Mr. Robin persönlich vorbei lief in Richtung Promo-Stand. Und dann kam der Teil des Abends, der fast am schönsten war. Denn die Band suchte wirklich den Kontakt zu den Fans! Okay, klar, sie verdienen Geld mit dem was sie da machen, aber so nett und charmant, wie da signiert und geschwatzt wurde, das war schon toll. Ich glaub ich bin verliebt. Also hab ich jetzt ein Foto, ein T-Shirt und einen Gruß von Robin mit dem komischen Doppelnachnamen... Tja alle weiteren Erinnerungen sind auf schlechten Fotos und strangen Videos meiner kleinen Cam festgehalten, aber egal - die Musik und die Atmosphäre ist in meinem Herzen...

Ich hab Robin, dann noch von meinem Vorsatz erzählt, mehr Konzerte zu sehen. Und er so: "oh well, so all other bands have to face a harsh competition with our performance..." und ich dann "yes, I will always see another show and think "Well, Sophia was nice so far, but MAYBE..."" und er gleich "Noooo!!!" --> Und recht hat er, es wird nix besseres kommen, kein Maybe! Definitely not!


Robin Proper-Sheppard (Singer-Songwriter Sophia) und ich


2 Videos:
"Pace"
"Oh my love"

Dienstag, 16. Januar 2007

Auswahlinterview

Ich bewerbe mich ja gerade, wie sooooo viele andere, um eine Stelle als Assistant Teacher in England. Heute war Auswahlinterview in HD auf dem "schedule"... Und damit ich nicht alles vergesse und ich nicht alles 5 mal mailen muss, hier die Zusammenfassung:

Ort: Heidelberg, Helmholtz-Gymnasium
Zeit: heute, 15.30
Dauer: 15 min. (offiziell 20)
Anwesende: ich + 2 Lehrer des Helmholtz-Gymnasiums als "Prüfer"

Ablauf:
Zuerst fragte mich die Frau ein paar allgemeine Sachen:
Ob ich bescheid weiß, dass es ab Sept./Okt. 2007 geht? Dass ich ca. 12 Stunden pro Woche arbeiten muss? Ob ich ein Auto hätte, manchmal ist Flexibilität nötig? Warum ich mich für den Süden Englands beworben hätte? Ob ich auch in andere Ecken gehen würde?
Dann wurde es persönlicher:
Warum haben Sie noch einmal studiert?
Welche Erfahrungen haben Sie? Was können Sie mitnehmen und was wollen Sie von England mitnehmen?
Welche Themen könnten Sie sich im Unterricht vorstellen?
Welche Erwartungen haben Sie an das Sprachniveau bezogen auf das Deutsch der engl. Kinder? (Wichtig: "Ganz wenige!" <-- richtige Antwort)


Dann fing der Mann auf englisch an mich in eine politische Debatte zu verfangen.
Wie ich das sehe mit der aktuellen Energie-Situation. Wie sich das mit den anderen Ländern verhält. Was man da tun könnte. Dann ging es um den Irak. Was es da grad so neues gibt. Was ich vom Iran halte. Ob es da auch zu nem Krieg kommt, weil die Situation ja dieselbe ist wie im Irak vor 5 Jahren. Wie grad die aktuelle Situation in den USA undfür Bush einschätze. (da hab ich mal spontan die Senatswahlen unterschlagen... ich liebe Blackouts in mündlichen Prüfungen...)


Insgesamt lief es ziemlich gut denk ich. Die 2 waren nett, ich natürlich auch ;o) Ich denke es geht denen mehr darum zu sehen, ob die Bewerber eine realistische Sicht haben auf die Tätigkeit, die sie da machen sollen. Sie haben kaum abgecheckt, ob ich das auch "wirklich" will, wie man das sonst von Bewerbungsgesprächen kennt. Und dann im 2. Teil, ob man sich auf englisch verständigen kann.
Aus meiner subjektiven Sicht ist das kein Selektionskomittee, die 80% der Bewerber rauskegeln, sondern nur noch eine menschliche Kontrollinstanz, die die Schlimmsten abfängt, bevor sie ein schlechtes Bild in England abliefern.... Das hoffe ich zumindest. ;o)

Tja, das wars. Warum hat sich der Mann nicht mit mir über Wittenberg unterhalten?! Am Ende sagte er nämlich, dass er da schon 2mal war. Einer der wenigen Touristen, die 2mal da waren! :D

Ich wünsche allen anderen viel Erfolg und Glück! Verrückt machen kann man sich vorher sehr schön und auch hinterher wieder, denn Bescheid gibts erst im Mai! *heul*

Montag, 15. Januar 2007

Mein Führer

Gestern also war ich im umstrittenen Film von Dani Levy. Der Inhalt ist schnell erzählt. Adolf Grünbaum, ein jüdischer Schauspieler und Professor, wird aus dem KZ Sachsenhausen geholt um direkt in die Reichskanzlei gebracht zu werden, wo er 5 Tage Zeit hat, den schwächelnden Adolf Hitler zu motivieren, auf dass er am Neujahrstag 1945 eine flammende Rede "wie früher" hält. Nebenrollen gehen an Goebbels, der sich das ausgedacht hat, Himmler, der nicht verstehen kann, wie man den Führer von einem Juden unterrichten lässt und Speer, der schwer damit zu kämpfen hat in welcher Verfassung sich sein geliebter Führer befindet.
Das Drehbuch schwankt zwischen komödiantischen Momenten und ernsten Gewissensfragen (Zitat: "Bringt mir meinen Juden! Tot oder lebendig! ... Lebendig natürlich!"). Einerseits ist es sehr lustig anzusehen, welche Fähigkeiten Grünbaum hat im Umgang mit Hitler, der mehr und mehr zur in der Kindheit missbrauchten Memme mutiert. Andererseits wird Wert darauf gelegt, wie man wohl mit so jemandem umgehen soll. Muss man Hitler nicht einfach umbringen, wenn man solch eine Gelegenheit ihm nahe zu sein hat?

Ich persönlich finde, dass dieser Spagat ziemlich gut gelungen ist. Ich hätte keine Freude gehabt, an einem Film, der Hitler nur durch den Kakao zieht, aber auch nicht an einem weiteren Schindlers Liste. Manchmal hat er allerdings seine Längen, aber auch das kann man nicht einfach nur negativ werten. Denn der Film braucht auch seine ruhigen Momente, in denen man ein bischen nachdenkt um daraufhin weiter die Absurditäten erkennen zu können. Sonst stumpft man schnell ab und reine Klamaukreiterei hätte der Film nicht verdient.

Besonders gefallen hat mir Helge Schneider als Hitler. Ich find diese Besetzung immernoch zum Brüllen! Aber wenn ich es nicht gewusst hätte, hätte ich Helge womöglich nicht erkannt, unglaublich einfach. Und die Szene im Abspann war super. Aber natürlich wieder mal nix verraten...

So ganz tief kam der Film aber nicht rein, Geldverschwendung war es aber auch nicht, also 3 von 5 Punkten.

Dienstag, 2. Januar 2007

Adams Äpfel

Mein Vorsatz für dieses Jahr heißt (bis auf weiteres): mehr Kino, mehr Konzerte, mehr Festivals. Zur Durchführung des Vorsatzes sind jederzeit Begleitungen gesucht und erwünscht!

Im Atlantis läuft mittlerweile in der 13. Woche der dänische Film "Adams Äpfel" und nach den überaus guten Bewertungen auf der Atlantis-Homepage, entschied ich mich mir diesen Film schleunigst anzugucken, bevor er evtl. aus dem Programm genommen wird. Der Mathe-Alex und die Mathe-Alex-Freundin Jana waren so nett mich zu begleiten.

Der Film handelt vom Neonazi Adam, der zu Pfarrer Ivan kommt um in dessen Kirche ein besserer Mensch zu werden. Scheint wohl Teil seines Bewährungsprogramms zu sein. Ivan ist das genaue Gegenteil von Adam: er sieht nur das Gute im Menschen, schlechte Dinge sieht er als Herausforderung des Teufels und überhaupt meint er, dass er bzw. Gott bisher noch jedem geholfen hat. Es entwickeln sich einige lustige Szenen aus der Tatsache heraus das Ivan ein derartig guter Mensch ist, dass das Publikum schon eher mit Adam in seiner Verwunderung mitfühlt und man sich so plötzlich auf der Seite des Neonazis sieht. Vom den ganzen kleinen Witzen mal abgesehen, die Ivan bringt, weil er einfach irgendwie nicht ganz an der realen Welt teil hat. Stichwort: "Das auf dem Bild ist doch nicht Hitler, Hitler hatte doch einen Vollbart..... Ach! Stimmt! Ist doch Hitler, hab ich wieder mit dem Russen verwechselt!"
Adams Aufgabe während seines Aufenthalts in Ivans Kirche ist es am Ende einen Apfelkuchen zu backen. Leider wird der kirchliche Apfelbaum zuerst von Raben, dann von Würmern und schließlich vom Blitz getroffen. Und mit jeden Stück des Niedergangs des Apfelbaums scheint auch Ivan aus seiner Traumwelt geholt zu werden, denn Adam hat sich vorgenommen ihm klar zu machen, dass er sich nur alles schön redet aber nichts bewirkt.
Das große Ende ist wahrlich sarkastisch, herrlich - einfach meisterlich. Selten so gut gelacht! Aber natürlich werde ich das nicht verraten.

Auch die Schauspieler sind super. Natürlich dachte ich, ich würde dänische Schauspieler nicht kennen. Doch nach 5 Minuten gab es dasselbe Aha-Erlebnis wie in Casino Royale - "den kenn ich doch!" Und zwar wird der Pfarrer Ivan gespielt von Mads Mikkelsen, den der geneigte Filmfestivalgänger aus "Prag" und der Rest der Welt als James Bond-Bösewicht kennt. Von Film zu Film darf er offnsichtlich mehr reden und aus anderen Körperöffnungen bluten. Aber genug der Andeutungen. Wenn ich den Film jemals als DVD bekomme, werde ich eh alle die ich kenne zwingen, ihn sich anzuschauen!

Bewertung: 5 von 5 möglichen Punkten!

Konzerte

iLiKETRAiNS @
Scala (London): Noch Tage
!!! @
Koko (London): Noch Tage
Arcade Fire @
Alexandra Place (London): Noch Tage

Aktuelle Beiträge

geht nich..
was mach ich falsch? ich habs runtergeladen und geöffnet,...
KiloG (Gast) - 20. Jan, 18:55
***UMZUG***
hier geht es weiter: http://uk-junkie. blogspot.com/
ankiejunkie - 9. Sep, 15:00
böser, böser trent
scheiß österreich, scheiß deutschland, und überhaupt:...
wasix - 3. Sep, 08:25

Recent songs / this week's favourites


Zwischen meinen Ohren...


Nine Inch Nails
Year Zero (Digipak)


Queens of the Stone Age
Era Vulgaris


Kings of Leon
Because of the Times


Shout Out Louds
Our Ill Wills

about me
Alltag
dumme Menschen
England 2007-08
Kino
Konzerte
Lehrerwerden
Papas Anekdoten
privat
Stadtfest Wittenberg
Zum ersten Mal...
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren